Wildkameras für Jäger

So benutzen Sie Wildkameras richtig!

Wildkameras haben seit ihrem Bestehen eine große Bedeutung für die Jagd aber auch für den Objektschutz. Sie helfen den Überblick im Revier zu halten, ohne große Unruhe verursachen. Wertvolle Informationen sammeln sie nicht nur für Jäger, sondern auch unter anderem für Förster. Gerade in der Nacht, wenn man meistens schon im Bett liegt und nicht mehr im Revier ist, bringen Wildkameras viele tolle Videos und Fotos zustande.

 

Einsatzgebiete von Wildkameras

Noch vor einigen Jahren, war die Wildkamera ein Nischenprodukt und schwer zu bekommen. Auch der Preis von Wildkameras war vor einigen Jahren noch sehr hoch. Heute jedoch kann sich wirklich jeder eine Wildkamera zulegen. Auch im privaten Bereich werden die Kameras immer beliebter. Aufgrund ihrer praktischen Funktionen kann man die Kamera auch in anderen Einsatzgebieten nutzen wie z.B.: zur Prävention oder als Beweismittel bei Vandalismus, zur generellen Objektüberwachung oder für Tieraufnahmen im Garten – zum Beispiel Igelaufnahmen.

 

Wildtierbeobachtung im Revier

Meistens werden Wildkameras in die Nähe von Hochsitzen, Kirrungen oder Luderplätzen angebracht. Aber auch in der Nähe von Malbäumen und Salzlecksteinen befinden sich vielversprechende Plätze um eine Wildkamera anzubringen. Ein weiterer Pluspunkt für Forstinhaber ist, dass diese überprüfen können, wo Wildschaden reguliert werden muss.

 

Der Einsatz der Wildkamera

Zuerst einmal muss man unterscheiden zwischen einfachen Wildkameras oder GPRS/MMS Kameras. Bei den einfachen Wildkameras müssen Sie eine SD Karte sowie Batterien oder Akkus in die Kamera einsetzen und die Wildkamera dann, am besten gut getarnt, an einem Baum befestigen. Das geht ganz einfach mit dem im Lieferumfang beiliegenden Baumgurt. Wenn Sie sich die Bilder dann später anschauen wollen, müssen Sie Wildkamera vom Baum nehmen und sich die Bilder entweder auf der Kamera anschauen oder Sie setzen die SD Karte z.B. in einen PC oder einen Laptop ein.

Eine entsprechende GPRS / MMS Kamera hat ein zusätzliches Sim-Karten-Modul und eine Antenne, damit die Kamera Bilder direkt auf Ihr MMS-fähiges Handy, Smartphone, Computer oder Ihren Laptop übertragen kann. Das bedeutet, dass Sie die Kamera also nicht jedes Mal vom Baum holen müssen. Sie werden, sobald sich ein Tier in der Nähe der Wildkamera befindet, sofort darüber informiert. Diese Funktion dämmt außerdem den Diebstahl von Wildkameras ein.

 

GPRS / MMS Wildkameras werden immer beliebter

Die Vorteile liegen auf der Hand. Es gibt auch Anbieter, die solche Wildkameras auch vorkonfiguriert anbieten – quasi als Wildkamera to go. Sie müssen die Wildkamera dann nur noch am Baum platzieren und es geht direkt los.

 

Technik der Wildkamera

Alle Wildkameras arbeiten nach demselben Prinzip – und zwar mit einem Bewegungsmelder, der ausgelöst wird, wenn sich ein Tier oder ein Mensch in der Nähe der Wildkamera befindet. Es gibt Kameras mit einer Auslösezeit von unter 1 Sekunde. Damit ist gewährleistet, dass das Wildtier auch auf dem Bild zu sehen ist. Es macht daher Sinn, sich eine gute Kamera mit einer geringen Auslösezeit zuzulegen. Weiterhin sollten Sie sich eine Wildkamera mit schwarzen LEDs oder blauen LEDs zulegen, denn bei diesen Kameras ist der „Blitz“ unsichtbar für das Wildtier. Bei Wildkameras mit weißen bzw. durchsichtigen LEDs löst der Blitz aus und ist für das Wildtier zu sehen. Es kann also oft der Fall sein, dass Sie das Wildtier damit verschrecken.

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